Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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288.

and laͤchelte, als er bedachte, daß aͤhnliche Fantaſteen, wie jene, denen ſein Gehoͤr oft auf der Inſel Man ausgeſetzt geweſen war, faͤhig geweſen waren, ſich auf eine ſo lebhafte Art zu ordnen, als er ſie aus dem Munde einer ſo ſonderbaren Perſon, wie Hud⸗: ſon und in der Einſamkeit eines Gefaͤngniſſes vere nahm. Ehe Julian erwacht war, hatte der Zwerg be: reits ſein Bette verlaſſen, und ſich in den Kamin⸗ winkel des Zimmers geſetzt, wo er mit eigenen Hän⸗ den ein wenig Feuer angemacht hatte, theils das Kochen eines kleinen Topfes abwartend, theils mit einem ungeheuern Foliobande beſchaͤftigt, der auf adem Tiſche vor ihm lag, und faſt eben ſo groß und dick, als er ſelbſt, zu ſein ſchien. Er hatte ſich in den ſchon erwaͤhnten dunkeln carmoſinrothen Mantel gehuͤllt, der ihm ſowohl zur Morgenkleidung, als zu einem Mantel gegen die Kaͤlte diente, und zu einer großen Reiſemuͤtze, die ſeinen Kopf umgab, wohl paßte. Die Sonderbarkeit ſeiner Geſichtszuͤge und der mit einer Brille bewaffneten Augen, die bald auf den Gegenſtand ſeines Studirens, bald auf ſei⸗ nen kleinen Zeſſel gerichtet waren, wuͤrden Rem brandt gereizt haben, ihn auf der Leinwand darzu⸗ ſtellen, entweder im Charakter eines Alchemiſten oder in dem eines Schwarzkuͤnſtlers, der mit irgend