Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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zeigte eine kuͤhne Verachtung ſeines Mißfallens, wie Wenige zu jener Zeit zu thun gewagt haͤtten, ob⸗ gleich aufs Aeußerſte aufgemuntert, wie ich, durch

das Zulaͤcheln der Tapfern und der Schoͤnen. Aber ach! mein Herr, Jugend, ihre Moden, ihre Thor⸗ heiten, ihre Scherze, und all ihr Prunk und Stolz, ſind ſo eitel und voruͤbergehend, als das Kniſtern von Dornen unter einem Topfe.“

„Die Blume, die in den Ofen geworfen wird, waͤre ein beſſeres Gleichniß /“ dachte Peveril.„Gu⸗ ter Gott, daß ein Menſch leben mußte, um es zu bedauern, daß er nicht jung genug waͤre, um noch wie gebacknes Fleiſch behandelt und in einer Paſtete aufgetragen zu werden!“

Sein Geſellſchafter, deſſen Zunge ſeit vielen Ta⸗ gen in eben ſo enger Gefangenſchaft geweſen war, als ſeine Perſon, ſchien entſchloſſen, ſich durch ſeine Geſchwaͤtzigkeit zu entſchaͤdigen, welcher er ſich jetzt auf Koſten ſeines Gefaͤhrten uͤberließ. Er fuhr da⸗ her fort, und moraliſirte in einem feierlichen Tone uͤber die erzaͤhlten Begebenheiten.

„Junge Maͤnner,“ ſagte er,„werden ohne Zwei⸗ fel einen Mann fuͤr beneidet halten, der ſo im Stande war, der Liebling und die Bewunderung des

Hofes zu ſein—(Julian war von dem Verdachte durch ſich ſelbſt frei geſprochen)— und doch iſt es M. 5