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Lance Outram hieß ſeinen Trupp in der Entfer⸗
nung eines Pfeilſchuſſes vom Hauſe, wie er es ſelbſt beſchrieb, Halt machen; und ruͤckte allein und ſtill zur Auskundſchaftung vor; und nachdem er Ditchley und ſeine unterirdiſchen Geſellen vorlaͤufig zum Bei— ſtande herbei zu eilen beordert hatte, ſobald er pfei⸗ fen wuͤrde, ſchlich er behutſam vorwaͤrts, und fand bald, daß diejenigen, die er uͤberfallen wollte, getreu der Lehre, die ihrer Partei ſolche Ueberlegenheit im Buͤrgerkriege gewonnen hatte, eine Schildwache aus⸗ geſtellt hatten, welche durch den Hofraum ſchritt, andaͤchtig eine Pſalmmelodie ſingend, waͤhrend ihre Arme, uͤber die Bruſt gekreuzt, eine furchtbar lange Flinte hielten. „Ein wahrer Soldat,“ ſprach Lance Outram bei ſich ſelbſt,„wuͤrde deinem naͤſelnden Geſange mit einem breiten Pfeile durch dein Herz bald ein Ende machen, und es wuͤrde kein Kummer druͤber ſein. Aber verdammt, ich habe nicht den rechten Solda⸗ tengeiſt, ich kann mit Niemand eher fechten, als bis mein Blut in Aufruhr iſt; und Einen hinter einer Mauer her zu erſchießen, iſt eben ſo grauſam, als ein Wild zu beſchleichen. Ich will auf ihn los gehen und ſehen, was zu machen iſt.“
Mit dieſem beherzten Entſchluſſe, und ohne wei⸗ tere Vorſicht ſich zu verbergen, trat er kuͤhn in den


