Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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zog ein Lieblingsthema der Puritaner zu jener Zeit; und als er gegen die Katholiken und ihre Un⸗ terſtuͤtzer das Verſpotten und die Veroͤdung aus⸗ ſprach, welche der Prophet auf die Stadt Jeruſalem bezieht. Seine Zuhoͤrer machten eine noch ſtrengere Anwendung davon, als der Vorleſer ſelbſt angab, und manches finſtre, ſtolze Auge verrieth durch einen Blick auf Julian, daß an ſeines Vaters Hauſe zum Theil ſchon dieſe furchtbaren Verwuͤnſchungen in Erfuͤllung gegangen waͤren.

Als Bridgenorth ſeinen Vortrag geendigt hatte, forderte er die Verſammlung auf, ſich mit ihm im Gebete zu vereinigen; und bei einer kleinen Veraͤn⸗ derung, die in der Stellung der Perſonen beim Nie⸗ derknieen entſtand, fand Julian ſeinen Platz neben dem aufrichtigen und ſchoͤnen Weſen, das er liebte, als ſie niederkniete, in ihrer Liebenswuͤrdigkeit, um ihren Schoͤpfer anzubeten. Eine kurze Zeit war zum ſtillen Gebet eingeraͤumt, waͤhrend welcher Pe⸗ veril ihre leiſe Bitte um den verheißenen Seegen des Friedens und um Huld gegen die Menſchheit hoͤren konnte.

Das Gebet, welches nun folgte, war von einer ganz andern Art. Es wurde von demſelben Mann herausgeſtoßen, der als Kapellan bei der Tafel das

Amt verrichtet hatte; und es war im Tone eines