gen Anſpruch hatte— eine Sache, die damals fuͤr eben ſo wichtig galt, als ſie jetzt fuͤr unbedeutend angeſehen wird— unter den letzten gelaſſen, die das Zimmer verließen, und er haͤtte gar den Nachzug beſchloſſen, wenn nicht einer von den Gaͤſten, der ſelbſt zuruͤckgeblieben war, ſich verbeugt und dem jungen Peveril den Vorrang in der Geſellſchaft ab⸗ getreten haͤtte, deſſen ſich andere angemaßt hatten. Dieſer Zug von Hoͤflichkeit bewog Julian natuͤr⸗ lich, die Geſichtszuͤge der Perſon zu unterſuchen, die ihm dieſe Artigkeit erwies; und er ſtutzte, als er un⸗ ter dem niedergedruͤckten Sammtkaͤppchen und uͤber den kurzen Kragenbaͤndern das Angeſicht Gangleſſe's, wie er ſich nannte, ſeines Gefellſchafters vom vori⸗ gen Abend, entdeckte. Er betrachtete ihn immer wieder von Zeit zu Zeit, beſonders als ſich alle an die Tafel geſetzt hatten, und er folglich oͤfter Gelegen⸗ heit erhielt, dieſen Mann genauer zu beobachten, ohne wider den Anſtand zu verſtoßen. Erſt wankte er in em Glauben, und war ſehr geneigt, die Wahr⸗ i r Vermuthung zu bezweifeln; denn der Un⸗ d der Tracht war ſo groß, daß er das Anſehen etraͤchtlich veraͤnderte; und die Phyſiognomie ſelbſt, weit entfernt, etwas Ausgezeichnetes oder Intereſſan⸗ tes zu haben, war eins von jenen alltaͤglichen Ge⸗ 3 ſichtern⸗ die wir ſehen, faſt ohne ſie zu bemerken,
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