Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

40—

in Umlauf bringen, und ſo den eirkulirenden Reich⸗ thum des Landes vermehren, auch manchen wackern und edeln Geiſt in Thaͤtigkeit ſetzen, der außerdem erſtarrt liegen, den Lebenden kein Beiſpiel geben, und kuͤnftigen Zeitaltern keinen Namen hinterlaſſen wuͤrde. Die buͤrgerliche Geſellſchaft kennt nicht und kann nicht die geiſtigen Schaͤtze kennen, welche in ihrem Schooſe ſchlummern, bis Noth und Gelegen⸗ heit den Staatsmann und den Krieger aus den Schatten des niedrigen Lebens zu den Rollen hervor⸗ rufen, die ihnen die Vorſehung beſtimmt hat, und zu den Poſten, fuͤr welche die Natur ſie faͤhig machte. So ſtieg Oliver— ſo ſtieg Milton— ſo ſtieg mancher andere Name empor, der nicht vergeſſen werden kann— eben ſo wie der Gewitterſturm die Gewandtheit des Seemannes auffordert und ent⸗ wickelt.“

„Sie ſprechen,“ ſagte Peveril,„als wenn Un⸗ gluͤcksbegebenheiten der Nation gewiſſermaßen ein Vortheil waͤren.“

„Und wenn es nicht ſo waͤre,“ erwiederte Brid⸗ genorth,„ſo haͤtten ſie in dieſem Pruͤfungsſtande nicht ſtatt gefunden, wo alles zeitliche Uebel durch etwas Gutes in ſeinem Fortſchritt erleichtert wird, und wo Alles, was gut iſt, ſich mit dem, was an a ſich

ein Uebel iſt, gepaart findet.“