38 zu ſein, zu einer maͤchtigen und wirkſamen Trieb⸗ feder, den Wohlſtand des Landes zu befoͤrdern.“
„Auch im Kriege,“ ſagte Peveril,„iſt Silberge⸗ ſchirr eine ſchnelle Huͤlfe geweſen.“
„Doch nur zu ſehr,“ antwortete Bridgenorth. „In den letzten Zeiten ſetzte das Silberzeug des ho⸗ hen und niedern Adels, nebſt dem der Collegien und dem Verkauf der Kronjuwelen, den Koͤnig in die Lage, ſeinen ungluͤcklichen Stand zu behaupten, wo⸗ durch die Wiederherſtellung des Friedens und der guten Ordnung gehindert wurde, bis das Schwert eine ungebuͤhrende Ueberlegenheit zugleich uͤber Koͤnig und Parlament erlangt hat.“
Er blickte auf Julian, als er ſo ſprach, ziemlich wie Einer, der ein Pferd probirt, und ihm einen Ge⸗ genſtand ploͤtzlich vor die Augen haͤlt, um zu ſehen, ob es davor ſtutzt oder zuruͤckfaͤhrt. Aber Julians Gedanken neigten ſich zu ſehr auf andre Gegenſtaͤnde, als daß er irgend eine Bewegung verrathen haͤtte. Seine Antwort bezog ſich auf einen fruͤhern Theil von Bridgenorth's Rede, und wurde erſt nach einer kurzen Pauſe erwiedert.„Krieg alſo,“ ſagte er, „Krieg, der große Verbreiter der Armuth, iſt auch der Schoͤpfer des Reichthums, den er verwuͤſtet und verſchlingt.“
„Ja,“ erwiederte Bridgenorth,„eben 3 wie die


