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„Weßhalb denn ſonſt rede ich zu dir ſo freund⸗ ſchaftlich und ſo frei?“ ſagte Bridgenorth.„Weiß ich nicht, mit welcher Gewandtheit eines fruͤhzeitigen Verſtandes du die liſtigen Verſuche jenes Weibes ver⸗ eitelteſt, dich vom proteſtantiſchen Glauben abwendig zu machen? Weiß ich nicht, wie du gedraͤngt wur⸗ deſt, als du auswaͤrts wareſt, und daß du dennoch ſowohl deinen eigenen Glauben feſthielteſt, als auch den ſchwankenden Glauben deines Freundes ſicher ſtellteſt? Sagt ich nicht, das war gehandelt, wie der Sohn der Margarethe Peveril zu handeln pflegt? Sagt’ ich nicht, er haͤlt bis jetzt nur am todten Buchſtaben— aber der Saamen, welcher geſäet iſt, wird einmal keimen und gedeihen?— Jedoch genug hiervon. Fuͤr heute iſt dieß deine Wohnung. Ich will in dir weder den Diener jener Tochter Ethbaals, noch den Sohn deſſen ſehen, der meinem Leben nachſtellte und meine Ehre beſchimpfte, ſondern du
ſollſt mir fuͤr heute das Kind derjenigen ſein, ohne die meine Familie verloſchen ſein wuͤrde.“ „Mit dieſen Worten ſtreckte er ſeine duͤnne knoͤ⸗ cherne Hand aus, und faßte die des jungen Peveril; aber es war ſo ein trauernder Blick in dieſer Bewill⸗ kommnung, daß,— was fuͤr Freude auch immer der
junge Mann im voraus empfand, ſo lange Zeit in er Naͤhe, vielleicht in der Geſellſchaft Alexiens zu⸗
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