Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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daß Ihre Angelegenheit mehr mich, als meine Toch⸗ ter, betrifft, oder zu betreffen ſcheint. Ich glaube nur, Sie vaen beſſer gethan, ſich ſogleich unmittel⸗ bar an mich zu wenden, da die Sache mich allein angeht.

Julian konnte mit der ſchaͤrfſten Aufmerkſamkeit nicht entdecken, ob Bridgenorth dieß im Ernſt oder ironiſch in Bezug auf den obigen Gegenſtand ſagte. Er war jedoch ſcharfſinniger, als ſeine noch beſchraͤnkte Erfahrung vermuthen ließ, und hatte bei ſich be⸗ ſchloſſen, zu verſuchen, ob er Etwas von dem Cha⸗ rakter und Temperament des Mannes, mit dem er ſprach, ausforſchen koͤnnte. In dieſer Abſicht richtete er ſeine Antwort nach Bridgenorths Aeußerung ein, und ſagte: da er nicht ſo gluͤcklich ſei, den Ort ſeines Aufenthalts zu wiſſen, ſo habe er ſich deßhalb an ſeine Tochter gewandt, um daruͤber Erkundigung ein⸗ zuziehen.

Mit welcher Sie jetzt zum erſten Mal bekannt geworden ſind? ſagte Bridgenorth;wenn ich Sie recht verſtehe.

Keinesweges, antwortete Julian, indem er die Augen niederſchlug;ich bin mit Ihrer Tochter ſchon ſeit vielen Jahren bekannt, und was ich zu ſa⸗ gen wuͤnſchte, betrifft ſowohl ihr Gluͤck, als das meinige. 4