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ſeine Tochter und ihre Gouvernante unter dem naͤm⸗ lichen Dache mit der Schwaͤgerin ſeiner verſtorbenen Frau, der Witwe des ungluͤcklichen Oberſt Chriſtian, bleiben ſollte. Aber dieſe Dame war fruͤhzeitig vor Gram geſtorben; und bei einem kurzen Beſuche, welchen Major Bridgenorth auf der Inſel machte, wurde er leicht veranlaßt, ihr Haus zu Kirk⸗Truagh als einen ſehr freudeloſen Aufenthalt ſeiner Tochter zu betrachten. Deborah, welche nach haͤuslicher Unabhaͤngigkeit verlangte, ſuchte dieſen Eindruck zu verſtaͤrken, indem ſie die Beſorguiſe ihres Princi⸗ pals wegen Alexiens Geſundheit Mmehrte.„Das Haus von Kirk⸗Truagh,“ ſagte ſie,„ſteht den Schottiſchen Stuͤrmen ſehr blos geſtellt, die nur kalt ſeyn koͤnnen, da ſie aus einem Lande kommen, wo es ſelbſt mitten im Sommer Schnee und Eis gibt.“ Kurz, ſie drang durch, und gelangte in vol⸗ len Beſitz von Blackfort, einem Hauſe, welches eben ſowohl, als Kirk⸗Truagh, ehemals dem Ober⸗ ſten Chriſtian, und nun ſeiner Witwe gehoͤrte. Immer war es jedoch der Gouvernante und ih⸗ rem Pfleglinge zur Pflicht gemacht, Kirk⸗Truagh von Zeit zu Zeit zu beſuchen, und ſich als unter der Leitung und Vormundſchaft der Witwe Chriſtian zu betrachten— ein Zuſtand der Unterwuͤrfigkeit, deſſen Gefuͤhl Deborah dadurch zu vermindern ſuchte,


