Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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— XXIII

mein Herr; naͤmlich, daß Ihre Werke gelegent⸗ lich Maͤnner von gruͤndlicher Bildung auf Un⸗ kerſuchungen gebracht haben koͤnnen, an deren Unternehmung ſie vielleicht nicht gedacht haben

wuͤrden. Allein dabei werden Sie immer dafuͤr

verantwortlich bleiben, den jungen, den traͤgen und den fluͤchtigen Leſer irre zu leiten, indem ſie ihnen Werke in die Haͤnde liefern, die, waͤhrend ſie ſo viel ſcheinbaren Unterricht gewaͤhren, als bielleicht ihr Gewiſſen wegen der auf das Leſen derſelben gewandten Muße beruhigen mag, doch ihre ſchwindligen Koͤpfe mit den rohen, unge⸗ wiſſen und oft falſchen Behauptungen befrie⸗ digt entlaſſen, wovon Ihre Romane voll ſind. Verfaſſer. Es wuͤrde mir ſchlecht ziemen, ehrwuͤrdiger Herr, einen Mann von Ihrer Klei⸗ dung der leeren Declamation zu beſchuldigen; aber ich bitte Sie, iſt nicht Etwas der Art in dem Pathos, womit Sie dieſe Gefahren ver⸗ groͤßern? Ich behaupte im Gegentheil, daß ich, indem ich den Geſchaͤftsmann und den Juͤngling zu„ernſten Wahrheiten, in maͤrchenhafte Dich⸗ tung gekleidet“ hinfuͤhre, dem geiſtvollern und faͤhigern unter ihnen einen wirklichen Dienſt leiſte; denn die Liebe zur Erkenntniß braucht nur