Verfaſſer. Was willt du haben, Franciz Norton? Du biſt mein juͤngſter Sohn und Erbe; Dir liegt was bruͤtend auf dem Herzen— Was es auch ſei, eroͤffn' es mir. Driasduſt. Ich bitte alſo um Ihre vaͤter⸗ liche Verzeihung fuͤr meine Anmaßung; ich ſeufzte blos uͤber die Moͤglichkeit, daß Sie ſich unter einen Schwarm von Kritikern wagen moͤch⸗ ken, welchen, in der Qualiteͤt geſchickter Alter⸗ thumsforſcher, die Unterſuchung der Wahrheit eine beſondere Pflicht iſt, und welche daher mit deſto ſtrengerem Tadel jene Abweichungen von dem Pfade der wahren Geſchichte heimſuchen moͤgen, die Sie ſich zu erlauben ſo oft Vergnuͤ⸗ gen finden.
Verfaſſer. Ich verſtehe Sie. Sie wol⸗ len ſagen, dieſe gelehrten Herren werden fuͤr einen Roman oder eine erdichtete Erzaͤhlung auf Geſchichte gegruͤndet, nur wenig Duldung be⸗ weiſen.
Driasduſt. Ei, mein Herr, ich beſorge vielmehr, ihre Achtung fuͤr die Grundlage wird ſo groß ſein, daß ſie genoͤthigt ſein werden, ſich uͤber die damit unvertraͤgliche Beſchaffenheit des


