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wilden Strom der Leidenſchaft, den ich nach meinen Abſichten zu lenken ſuchte, der aber, in einen andern Kanal geleitet, deinen Vater zum Verderben gefuͤhrt hat.— Meine Beſtimmung wird vermuthlich der Tower ſein?“
Er ſprach dieſe Worte mit großer Gelaſſenheit, und ſchien kaum die Beaͤngſtigung ſeiner Tochter zu achten, die ſich ihm zu Fuͤßen geworfen hatte, und hoͤchſt bitterlich weinte und ſchluchzte.
„Dieß darf nicht ſein,“ ſagte der Koͤnig, von dieſer traurigen Scene zum Mitleid erweicht.
„Wenn Sie es zufrieden ſind, Chriſtian, dieß Land zu verlaſſen, ſo liegt ein Schiff im Fluſſe bereit, nach Neu⸗England abzugehen.— Geht, bringt eure ſchwarzen Raͤnke in andre Laͤnder.“
„Ich koͤnnte den Urtheilsſpruch beſtreiten,“ ſagte Chriſtian dreuſt;„und wenn ich mich ihm unter⸗ werfe, ſo geſchieht es aus eigener freier Wahl.— Eine halbe Stunde haͤtte mich mit jener ſtolzen Frau ausgeglichen; aber das Schickſal hat der Wage wider mich den Ausſchlag gegeben.— Steh' auf, Zarah, nicht mehr Fenella! Sage der Graͤfin von Derby, daß, wenn Eduard Chriſtians Tochter, die Nichte ihres ermordeten Schlachtopfers, ihr als


