Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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hoͤrt haben, den naͤhern Schluͤſſel zu ihrer Sprache haben muͤßte,

Der Koͤnig ſah erſt Peveril an, der uͤber die in des Koͤnigs Bemerkung liegende Folgerung wie ein Maͤdchen erroͤthete; dann wandte er ſeine Augen ſchnell auf die vorgebliche Stumme, auf deren Wange eine ſchwache Farbe verflog. Einen Augenblick darauf trat Fenella oder Zarah, auf ein Zeichen der

Graͤfin, hervor, und nachdem ſie knieend die Hand

ihrer Gebieterin gekuͤßt hatte, ſtand ſie da mit uͤber die Bruſt geſchlagenen Armen, und mit einen demuͤ⸗ thigen Miene, die von der, welche ſie im Harem des Herzogs von Buckingham hatte, eben ſo ver⸗ ſchieden war, als die Miene einer Magdalene von der einer Judith. Doch war dieß die geringſte Probe von ihrem Talent zur Gewandtheit; denn ſie gvielte die Rolle des ſtummen Maͤdchens ſo gut, daß Buckingham, bei allem ſeinem Scharfblick, unent⸗ ſchieden blieb, ob das vor ihm ſtehende Weſen daſſelbe ſein koͤnnte, das, in einer andern Tracht, einen ſo tiefen Eindruck auf ſeine Einbildungskraft gemacht hatte, oder ob ſie wirklich das unvollkom⸗ mene Geſchoͤpf waͤre, welches ſie jetzt vorſtellte. Sie hatte auf einmal Alles an ſich, was die Unvollkom⸗ menheit des Gehoͤrs bezeichnen, und Alles, was die