Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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hereinkam, glaube ich doch menſchenfreundlich, daß ſie einen beſſern Geſchmack hatte, als des Zwergs wegen dahin zu kommen. Aha! Ich glaube, Herrn Julian hat daß Gewiſſen geruͤhrt!

Julian ſtutzte wirklich, waͤhrend der Koͤnig ſprach; denn ihm ſielen die mitternaͤchtlichen Beſuche in ſei⸗ ner Zelle ein.

Der Koͤnig ſah ihn ſcharf an, und fuhr dann fort:Nun wohl, meine Herren, Peveril wird zu ſeinem Verhoͤr gebracht, und iſt kaum in Freiheit, als wir ihn in dem Hauſe finden, wo der Herzog von Buckingham das veranſtaltete, was er eine mu⸗ ſikaliſche Maſke nennt. Wahrhaftig, ich halte es faſt fuͤr gewiß, daß dieß Maͤdchen ſeiner Durchlaucht den Streich ſpielte, und den armen Zwerg in die Baßviole ſteckte, um ihre koſtbareren Stunden bei Herrn Julian Peveril zuzubringen. Meinen Sie nicht ſo, Herr Chriſtian, Sie allgemeiner Schieds⸗ richter? Iſt etwas Wahres an meiner Vermu⸗ thung?

Chriſtian warf einen verſtohlnen Blick auf Zarah, und las Etwas in ihrem Auge, das ihn verlegen machte.Er wiſſe es nicht, ſagte er;er habe allerdings dieſe unvergleichliche Taͤnzerin angeſtellt,