8 288—
gen reifer Wieht, der an demſelben Tage, da er dem Galgen entrinnt— ſeiner wohlverdienten Strafe, wie Viele dafuͤr halten— herkommt, um einem pro⸗ teſtantiſchen Pair ſeinen guten Ruf zu rauben—
und aus welchem Grunde?— wegen eines verraͤ⸗
theriſchen Geſpraͤchs von drei oder vier Teutſchen Violinſpielern, das er durch die Schallloͤcher eines Violoncells hoͤrte, und zwar, als der Tropf darin ſteckte, und von einem Mann auf die Schulter ge⸗ hoben wurde! Der Igel beweiſt auch beim Wie⸗ derholen ihrer Worte, daß er eben ſo wenig Teutſch verſteht, als mein Pferd; und wenn er auch das,
was ſie ſagten, recht hoͤrte, richtig verſtand und ge⸗
nau berichtete, kann denn meine Ehre durch die Reden ſolcher Leute beeintraͤchtigt werden, mit denen ich nie weiter zu ſprechen gehabt habe, als mit Per⸗ ſonen ihres Gewerbes und ihrer Faͤhigkeiten zu ge⸗ ſchehen pflegt?— Verzeihen mir Ihre Majeſtaͤt. wenn ich ſo frei bin zu ſagen, daß die ſcharfſinnigen Staatsmaͤnner, welche die papiſtiſche Verſchwoͤrung durch das vorgebliche Mehlkaſten⸗Complott zu erſti⸗ cken ſuchten, mit ihren Erdichtungen uͤber Gei⸗ gen und Concerte nicht viel mehr Glauben finden werden.“
Die gegenwaͤrtigen Raͤthe ſahen einander an⸗


