Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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Pflicht fuͤr heilig, bis dieſe thoͤrichte Neigung zu ei⸗ b V nem Juͤngling, der Ihre Couſine liebt—“

1„Der— meine— Couſine— liebt,“ wieder⸗ holte Zarah(denn wir wollen fortfahren, ſie mit ihrem wahren Namen zu nennen) langſam, und als wenn die Worte unbewußt ihren Lippen entfielen. „Gut— es mag ſo ſein! Mann von mancherlei Liſt, ich will deinem Wege ein wenig, ein ſehr klein wenig weiter folgen; aber nimm dich in Acht— plage mich nicht mit Zurechtweiſungen gegen den Schatz meiner geheimen Gedanken— ich meine die faſt hoffnungsloſe Zuneigung zu Julian Peveril— und bringe mich nicht als eine Gehuͤlfin zu irgend einer Schlinge, die du ihm legen willſt. Sie und Ihr Herzog werden die Stunde ſehr bitter bereuen, V in der ihr mich aufreizt. Sie koͤnnen glauben, mich

in Ihrer Gewalt zu haben; aber hedenken Sie, die Schlangen meines brennenden Himmelsſtriches

ſind nie ſo gefaͤhrlich, als wenn man ſie an⸗ faßt.“— „Ich kuͤmmere mich nicht um dieſe Peverile,“ ſagte Chriſtian—„ich kuͤmmere mich nicht einen Stroh⸗ halm um ihr Schickſal, außer inwiefern es das Schickſal der beſtimmten Frau beruͤhrt, deren Haͤnde

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roth ſind von Ihres Vaters Blut. Glauben Sie nmniir, ich kann das Schickſal dieſer Frau und das der