Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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Erſtes Capitel.

Das Blut Julian Peveril's war durch den Zuſtand, in welchem ihn ſein unſichtbarer Beſuch verließ, in ſo fieberhafte Wallung geſetzt, daß er fuͤr eine lange Zeit keine Ruhe finden konnte. Er that ſich ſelbſt den Schwur, er wolle den naͤchtlichen Daͤmon ent⸗ decken und ans Licht ziehen, der ihm die Stunden ſeiner Ruhe ſtoͤhle, nur um die Bitterkeit zu vergaͤl⸗ len, und Gift in diejenigen Wunden zu gießen, die ſchon ſo heftig ſchmerzten. Es gab nichts, wohin ſeine Macht reichte, das er in ſeiner Wuth ihm nicht androhte. Er nahm ſich eine genauere und ſtrengere Unterſuchung ſeiner Zelle vor, damit er die Art und Weiſe entdecken moͤchte, wie ſein Peiniger herein kaͤme, waͤre der Eingang auch ſo unmerklich, als ein Bohrloch. Wenn ſeine Bemuͤhung fruchtlos ſein ſollte, ſo beſchloß er, den Gefaͤngnißwaͤrtern Nachricht zu geben, da es ihnen nicht gleichguͤltig ſein koͤnnte, zu wiſſen, daß ihr Gefaͤngniß ſolchem Eindringen offen ſtehe. Er nahm ſich vor, aus ihren IV. A