Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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wenn er aber den für ſich ſelbſt ſicherſten Weg ein⸗ ſchlug, und die Geſetze zu Hülfe nahm, ſo ſah er wohl, würde er der nöthigen Nachrichten beraubt ſeyn, die ihn leiten mußten, oder Redgauntlet würde von der Gefahr benachrichtigt, wahrſcheinlich das Land ver⸗ laſſen, und ſeinen Gefangenen mit ſich fuͤhren. Er wiederholte daher: ich verlaſſe mich auf Euer Ehren⸗ wort, Mr. Maywell, und werde allein Euern Freund aufſuchen. Ich zweifle kaum, daß ich ihn zur Ver⸗ nunft bringen, und von ihm genügenden Aufſchluß über Mr. Latimer erhalten werde.

Ich zweifle auch nicht daran, ſagte Mr. Max⸗ well von Summertrees, doch wird es immer eine Zeitlang dauern, und Ihr werdet Verzug und Unbe⸗ quemlichkeit dabei haben. Meine Verſicherung geht nicht weiter. 1

Ich nehme, wie ſie gegeben wurde, ſagte Alan Fairford; aber laßt mich fragen, wäre es nicht beſſer, da Eures Freundes Sicherheit Euch ſo ſehr am Herzen liegt, und Ihr ſicherlich die meinige mit Willen nicht in Gefahr bringen werdet, daß der Hr. Richter oder Ihr mit mir geht, wenn Mr. Redgauntlet nicht zu weit entfernt iſt, um zu verſuchen, ihn zur Ver⸗ nunft zu bringen?

Ich! Ich gehe keinen Schritt, ſagte der Hr. Richter;deſſen ſeyd verſichert, Mr. Alan. Red⸗ gauntlet iſt meines Weibes Vetter im vierten Grad, das iſt nicht zu läugnen, waͤre er aber auch der letzte von ihren und meinen Verwandten, ſo würde es doch meinem Amte ſchlecht anſtehen, mit Rebellen zu verkehren.

Ja, oder mit Eidweigerern zu trinken, ſagte Maywell, und füllte ſein Glas, ich würde eben ſo⸗ wohl erwarten können, Claverbouſe bei einer Feld⸗ predigt zu finden, und was mich betrifft, Mr. Fair⸗ ford, ſo kann ich gerade aus dem entgegengeſetzten Grunde nicht mitgehen. Es würde unter der Würde