Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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welche Latimer von Hrn. Griffiths in London erhielt, der ſein Vormund war, oder ſich ſo benahm, fuͤhr⸗ ten zu demſelben Punkte. Es machte ihm indeß kei⸗ nen Kummer, daß er den Richter Crosbie nicht weiter in das Geheimniß eingeweiht hatte, als unumgaͤnglich nothwendig war, denn es ſprang in die Augen, daß die Verwandſchaft ſeiner Frau mit der verdaͤchtigen

arthei auf ſeine Unvartheilichkeit als Beamter Ein⸗ aͤußerte. Als Alan Fairford zu Mount Sharon ankam, trat ihm Rachel Geddes haſtig entgegen, faſt ehe der Diener die Thuͤre öffnen konnte. Verlegen wendete ſie ſich ab, als ſie einen Fremden erblickte, und ſagte zu ihrer Entſchuldigung, ſie haͤtte geglaubt, 5 Wunder Joſug ſey von Eumberland zuruͤckge⸗ fehrt.

Mr. Geddes iſt alſo abweſend, ſagte Fair⸗ ford, nicht weniger verlegen.Er iſt ſeit geſtern hinweg⸗ gegangen, Freund, antwortete Rachel, welche die ruhige Faſſung, die ihre Sekte bezeichnet, ſo ziem⸗ lich wieder erhalten hatte, aber ihre bleiche Wange und ihr rothes Auge widerſprachen ihrem angenom⸗ menen Gleichmuth.

Ich bin, ſagte Fairford haſtig,der nahe Freund eines jungen Mannes, der Euch nicht unbe⸗ kannt iſt, Miß Geddes, ich bin der Freund von Darſie Latimer, und komme hieher in der aͤußerſten Beaͤngſtigung, da ich von dem Richter Crosbie ver⸗ nommen habe, daß er in der Nacht verſchwunden ſey, wo ein zerſtoͤrender Angriff auf die Fiſcherei⸗Anſtal⸗ ten des Mr. Geddes gemacht murde.

Du betruͤbſt mich, Freund, durch Deine Fra⸗ gen, ſagte Rachel noch bewegter, als vorher,denn wenn auch der Juͤngling gleich den andern weltlichen Menſchen nur in ſeiner Einbildung weiſe war, und ſich leicht durch den Athem der Eitelkeit bewegen ließ, ſo liebte ihn Joſua doch, und ſein Herz neigte ſich zu ihm, als waͤre er ſein eigener Sohn. Und als er ſelbſt der Schlinge der Soͤhne Beliods entkam⸗