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99 freilich keine Geſtalt, die man ohne Lachen vor den Schranken ſtehen ſehen kann; aber wie ſoll man ihn los wer⸗ den? Ihm vernunftig zuzureden, wird am Wenigſten fruchten. Aber wart,— ja doch— Alan, mein Lieb⸗ ling, habe Geduld, ich will ihn augenblicklich weg⸗ ſchaffen.“ 1
Kaum geſprochen, eilt er zu ſeinem Alliirten Pe⸗ ter Drudgeit, der, wie er ihn mit heftiger Bewegung und mit ſorglichen Mienen auf ſich zukommen ſieht, die Feder hinter das Ohr ſteckt, und fraͤgt:„Was treibt Euch zu mir, Mr. Saunders?— Fehlt's ir⸗ gend wo?“
„Da habt Ihr einen Thaler, Freund,“ ſagte Mr. Saunders,„jetzt oder nie, Peter, müßt Ihr mir eine Gefaͤlligkeit erzeigen. Da, Euer Namensvetter Peter Peebles droht, die Schweine durch unſer ſchoͤnes Netz zu treiben; fuͤhrt ihn auf John's Caffeehaus, Freund— laßt ihm dort ein Mittagsſchnaͤpschen geben und hal⸗ tet ihn dort, betrunken oder nuͤchtern, ſo lange auf, bis die Gerichtsſitzung voruber iſt.
„Genug geſagt,“ ſprach Peter Drudgeit, dem der
Antheil, den er an dem Geſchäͤfte nehmen ſollte, nicht mißſiel.„Ich will thun wie Ihr geſagt habt.“
Der Abrede gemaͤß, ſah man bald darauf den Schreiber dem Peter Peebles etwas in's Ohr fluͤ⸗
ſtern, deſſen Antworten in folgenden, abgebrochenen
Saͤtzen hoͤrbar wurden: „Den Gerichtshof an dieſem großen Urtheilstag
verlaſſen 2— nein, ich gewiß nicht— Ei, was ſagt
Ihr, Branntwein— Franzbranntwein? Koͤnntet Ihr nicht ein Flaſchchen unter dem Rock verbergen und herbringen, Freund— Unmoͤglich? Nein, es iſt grade zu unmoͤglich, auch braucht man wohl eine gute Stunde dazu bis die Akten und die Referate alle abgeleſen ſind; ich gehe alſo in Gottes Namen mit, freilich brauche ich heute etwas zur Herzſtaͤrkung; aber ich will keinen Augenblick verziehen— nicht uͤber eine
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