nicht zu todt geigen, ſondern auch ein paar Mal mit berum tanzen.“
„Und was ſoll denn aus mir werden, Frau Mar⸗
tin?“ ſagte Willie. 3— „ Aus Dir?“ ſagte die Dame;„Der Taufend hole Dich, alter Krausbart! Du koͤnnteſt wohl zwan⸗ zig Stunden lang in einem fort ſpielen, und die ganze Landſchaft mit Danzen ermuͤden, ehe Du Dei⸗ nen Bogen niederlegſt, einen Labetrunk oder ſo etwas ausgenommen“
„Wahrhaftig, Madame,“ antwortete Willie„Ihr habt nicht ganz unrecht; wenn alſo mein Kamerad tanzen ſoll, ſo ſchafft mir nur meinen Schoppen, und dann geht meinetwegen mit ihm auf und davon, wie Magda Middlebie.“
Der Drank ward bald herbei geſchafft; aber waͤh⸗ rend Willie ſich daran ergöotzte, erſchien eine Geſell⸗ ſchaft in der Huͤtte, die ploͤzlich meine Aufmerkſam⸗ keit auf ſich zog, und den Gedanken an die galante
Artigkeit verdraͤngte, mit welcher ich mir vorgenommen
ſchen Berufe ausgewirkt hatte, meine Hand zu reichen.
Es war naͤmlich nichts Geringeres, als die ploͤtz⸗ liche Erſceinung des alten Weibes, das der Laird Mabel genannt hatte, des Chriſtal Nixon, ſeines maͤnn⸗ lihen Dieners und der jungen Dame, welche das Gebet ſorach, als ich bei ihm zu Abend aß.
Dieſes junge Frauenzimmer— Alan, Du biſt in Deiner Art ein Hexenmeiſter— dieſes junge Frauen⸗ zimmer, das ich nicht beſchrieb und das Du eben deß⸗
wegen für einen mir nicht gleichguͤltigen Gegenſtand
hielteſt— iſt es auch, ich ſage es ungern, nicht ſo roͤlig wie die Klugheit es gebieten wuͤrde. Ich kann es dieſes Mal nicht Liebe nennen, denn zu oft ge⸗ brauchte ich das Wort bei voruͤbergehenden Launen und Einbildungen, als daß ich Deinem Spotte entge⸗ hen könnte, wenn ich das Gefuͤhl ſo nenne, das mich


