Teil eines Werkes 
16. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 2. Bändchen (1826)
Entstehung
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25 in der Unterhaltung der Geddeſſe, die Gleichfoͤrmig⸗ keit ihrer Beſchaͤftigungen und Unterhaltungen ermuͤ⸗ deten mein ungeduldiges Gemuͤth, und ſo benuͤtzte ich die erſte Gelegenheit, welche der Zufall mir dar⸗ bot, ihr zu entgehen.

Was haͤtte ich nicht darum gegeben, wenn ich im Stande geweſen waͤre, das ernſte feierliche Geſicht anzunehmen, mit welchem Du ſv oft Deinen Ausge⸗ laſfenheiten eine gewiſſe Wuͤrde verlieheſt! Du beſitzeſt eine ſo gluͤckliche Art und Weiſe die thoͤrichteſten Dinge auf die weiſeſte Manier zu thun, daß deine Thorhei⸗ ten in den Augen der Vernunft ſelbſt, fuͤr vernuͤnftige Handlungen gelten koͤnnten. 1

Als ich die Richtung beobachtete, welche mein Fuͤhrer nahm, ſo ſing ich an zu fuͤrchten, die Schlucht vor Brokenburn moͤchte unſer wahrſcheinlicher Be⸗ ſtimmungsort ſeyn, und ich uͤberlegte es ernſtlich, ob ich mich mit Anſtand, ja ob ich mich ſogar mit Si⸗ cherheit der Gaſtfreundſchaft meines fruͤheren Wirthes aufdraͤngen koͤnnte. Ich frug alſo den Willie, ob wir zum Laird, wie die Leute ihn nennen, beſtellt waͤren. 2

Kennt Ihr den Laird? ſagte Willie, indem er eine Ouverture von Corelli unterbrach, von welcher er einen Theil mit großer Genauigkeit gepfiffen hatte.

Ich kenne den Laird ein wenig, ſagte ich, und eben deßwegen bin ich ungewiß, ob ich verklei⸗ det ſein Haus betreten ſollte.

Und ich, ich wuͤrde mich nicht nur ein bischen, ſondern viel beſinnen, ehe ich Euch mitnehmen wuͤr⸗ de, Buͤrſchchen, ſagte der wandernde Willie,denn ich glaube faſt, ohne zerſchlagene Rippen wuͤrden wir ſchwerlich durchkommen, weder Ihr, noch ich. Nein, nein, mein Burſche, wir gehen nicht zum Laird, ſon⸗ dern zu einem luſtigen Feſte am Fuße des Brokenburn, wo viele wackere Burſche und Maͤdchen hinkommen wer⸗ den. Es iſt wohl moͤglich, daß auch einige von den Leu⸗ ten des Laird's hinkommen, denn er ſelbſt geht nie zu

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