Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Allans vorbedeutenden Erſcheinungen vereinigen ſollten, und die erfahrenern Seher nahmen es ihm uͤbel, daß er nicht geſtorben war. Andre aber glaubten, das Anſehen der Erſcheinung waͤ⸗ re dadurch hinlaͤnglich gerettet worden, da die Wun⸗ de von derſelben Hand und derſelben Waffe ge⸗

kommen waͤre, welche das Vorzeichen angedeutet haͤtte, und Alle meinten, daß der Ring mit dem

Todtenkopfe auf den Tod des Vaters der Braut

zu beziehen waͤre, der Aennchens Vermaͤhlung

nur wenige Monate uͤberlebte. Die Unglaͤubigen behaupteten dagegen, alles waͤre nichts als leere

Traͤumerei, und Allans vermeintliches Geſicht

bloß eine Folge der Eingebungen ſeiner Leiden⸗

ſchaft geweſen, welche in Menteith ſchon lange einen beguͤnſtigten Nebenbuhler erblickt, und mit ſeiner beſſern Natur kaͤmpfend, ihm gleichſam unwillkuͤhrlich den Gedanken aufgedrungen haͤtte, ſeinen Mitbewerber zu toͤdten.

Mennteith wurde nicht ſo voͤllig wiederherge⸗ ſtellt, daß er Montroſe laͤnger auf ſeiner kurzen und ruhmvollen Laufbahn haͤtte begleiten koͤnnen, und als der heldenmuͤthige Feldherr ſein Heer