309 Herr Marquis, ſprach Angus Mac Aulay, mein Bruder hat ſeine Fehler und ſeine Vorzuͤ⸗ ge, wie nun einmahl Gott uns Menſchen alle geſchaffen hat, aber er iſt der beßte und tapferſte Mann in unſerm Heere, mag der Andre ſein, was er will, und er hat es daher nicht verdient, daß Eure Exzellenz, daß ſein naher Verwandter, und ſelbſt ein Maͤdchen, das ihm und ſeinen Angehoͤrigen Alles verdankt, ſein Gluͤck ſo we⸗ nig im Auge gehabt haben.
Montroſe bemuͤhte ſich vergebens, die Sache in einem andern Lichte zu zeigen; Angus wollte ſie nun aus jenem Geſichtspunkte betrachten, und
er gehoͤrte zu den Leuten, deren Verſtand gegen alle Ueberzeugung ſich verſchließt, wenn ſie ein⸗ mahl von einem Vorurtheile befangen ſind. Mont⸗ roſe nahm nun einen hoͤhern Ton an, und er⸗ mahnte Angus, gegen Geſinnungen ſich zu huͤ⸗ ten, die der Sache des Koͤnigs nachtheilig wer⸗ den koͤnnten. Er gab ihm zu verſtehen, daß er vor allen Dingen wuͤnſchte, Allans Bemuͤhungen in dem, ihm ertheilten Auftrage nicht geſtoͤrt zu ſehen. Dieſer Auftrag, ſagte er, waͤre fuͤr Allan


