Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

riſchen und ſchwaͤrmeriſchen Vaters einem ehrli⸗ chen Burſchen zubringen werde, der den Koͤnig liebte.Ich haͤtte nichts dagegen einzuwenden gehabt, ſetzte er hinzu, wenn auch mein Bruder Allan ſein Gluͤck verſucht haͤtte, obgleich der Rit⸗ ter Duncan Campbell der Einzige iſt, der dem Schloſſe Darnlinvarach je den Vorwurf der Un⸗ gaſtfreundlichkeit machte. Aennchen Lyle konnte Allan immer aus ſeiner finſtern Laune zaubern, und wer weiß, ob er nicht in der Ehe mehr ein Menſch von dieſer Welt wuͤrde. Montroſe eilte, dieſem Luftſchloßbau Einhalt zu thun, indem er meldete, daß das Fraͤulein bereits gefreiet und gewonnen waͤre, daß ſie, mit ihres Vaters Einwilligung, alsbald dem Grafen von Menteith, ſeinem Vetter, angetraut werden ſollte, und daß er, aus gebuͤhrender Achtung ge⸗ gen Mae Aulay, Aennchens vieljaͤhrigen Beſchuͤ⸗ tzer, ihn zu erſuchen haͤtte, der Feierlichkeit bei⸗ zuwohnen. Mac Aulay empfing dieſe Nachricht mit einem ſehr ernſthaften Geſichte, und ſein ganzes Benehmen verrieth, daß er vernachlaͤſſigt zu ſein meinte. Er glaubte, ſagte er, fuͤr die 20