Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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2909 Ihr, Menteith, dieß ſei eine paſſende Zeit fuͤr Euch, ſeiner Tochter Antraͤge zu machen? Oder läßt ſich erwarten, daß er jetzt darauf eingahen werde?

Die Leidenſchaft, eine eben ſo ſinnreiche als beredte Sachwalterinn, gab dem jungen Grafen tauſend Antworten auf jene Einwendungen an die Hand. Er erinnerte den Marquis, daß der Rit⸗ ter von Ardenvohr weder in Staatsangelegenhei⸗ ten, noch im Glauben blind an einer Meinung hinge. Er berief ſich auf ſeinen anerkannten und bewaͤhrten Eifer fuͤr die koͤnigliche Sache, und gab den Wink, daß der Einſluß deſſelben durch ſeine Vermaͤhlung mit des Ritters Tochter ausgebreitet und verſtaͤrkt werden koͤnnte. Er ſprach von des Ritters bedenklichem Zuſtande, von der Gefahr, die ihm ſelber drohte, wenn er das Fraͤulein in das Gebiet des Stammes Camp⸗ bell gehen laſſen wollte, wo ſie, bei ihres Va⸗ ters Tode, oder bei deſſen fortdauernder Unpaͤß⸗ lichkeit, unter Argyle's Vormundſchaft kommen mußte, und in dieſem Falle glaubte Menteith ſeine Hoffnungen zerſtoͤrt zu ſehen, wofern er