1 297 Sehr oͤſt, als ich in Teutſchland diente, er⸗ widerte Dalgetty. In Ingolſtadt war ein ſol⸗ cher Geſell, der veſt war gegen Blei und Stahl. Die Soldaten ſchlugen ihn mit den Flintenkol⸗ ben todt. Dieſem unzugaͤnglichen Feinde, ſprach Ra⸗ nald, ohne auf Dalgetty's Unterbrechung zu ach⸗ ten; ihm, der mein theuerſtes Blut an ſeinen Haͤnden hat, ihm habe ich jetzt Seelenangſt, Ei⸗ ferſucht, Verzweiflung und ploͤtzlichen Tod ver⸗ macht, oder ein Leben, das elender iſt als ſelbſt der Tod. Dieſes Loos ſoll Allan Rothhand haben, wenn er hoͤrt, daß Aennchen Menteith's Weib wird, und ich begehre nichts als die Gewißheit, daß es ſo kommen wird, um meinen blutigen Tod zu verſuͤßen, den ſeine Hand mir gege⸗ ben hat.
Wenn das der Fall iſt, habe ich nichts mehr zu ſagen, antwortete der Major: aber ich will dafuͤr ſorgen, daß ſo wenig Menſchen als moͤglich Euch ſehen; denn ich kann nicht glauben, daß euer Abſchied aus der Welt fuͤr eine chriſtli⸗ che Armada ruͤhmlich, oder ein gutes Beiſpiel ſei.


