Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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und Ungelegenheit zuzuziehen. Es koͤnnte ja ſein, daß ich die Feldſcherinn bewegen ſollte, eure Wun⸗ de zu unterſuchen, aber Ihr habt zu bedenken, Ranald, daß die Unreinlichkeit des Ortes, wo Ihr Euch befindet, ihre huͤbſchen Kleider beſchmu⸗ tzen koͤnnte, fuͤr deren Erhaltung die Weiber, wie Ihr bemerkt haben werdet, gar leicht un⸗ maͤßig beſorgt ſind. Ich verlor die Gunſt der Gemahlinn des Groß⸗Penſionaͤrs zu Amſter⸗ dam, als ich mit meiner St efelſohle auf die Schleppe ihres ſchwarzen Sammetkleides trat, die ich fuͤr einen Fußteppich hielt, weil ſie um die halbe Zimmerlaͤnge von der Dame entfernt war. 48 Ihr ſollt Aennchen Lyle nicht hierher brin⸗ gen, antwortete Ranald, ſondern mich in das Zimmer, wo ſie den Ritter von Ardenvohr pflegt. Ich habe etwas zu ſagen, das fuͤr Bei⸗ de ſehr wichtig iſt. Es iſt wohl eine Verletzung des gebuͤhren⸗ den Ranges, einen verwundeten Geaͤchteten vor einen Ritter zu bringen, angeſehen die Ritteꝛ⸗ wuͤrde vor Zeiten die hoͤchſte Ehrenſtufe eines