Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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geln und Rudern, wurde der Weg ſchnell zu⸗ rückgelegt, und fruͤh am naͤchſten Morgen er⸗ fuhr der Rittmeiſter, als er noch in einer klei⸗ nen Kajuͤte unter dem Halbdeck ſich befand, daß die Galeere unter den Mauern von Camp⸗ hell's Schloſſe lag. 15 Ardenvohr erhob ſich hoch uͤber ihm, als er auf das Deck der Galeere trat. Es war eine duͤſtre viereckige Veſte, von betraͤchtlichem

Umfange und anſehnlicher Hoͤhe, auf einem

Vorgevirge, das ſich in den Seearm hinaus⸗ ſtreckte, worein ſie am vorigen Abende gelau⸗ fen waren. Eine, mit ſchuͤtzenden Thuͤrmen an jeder Ecke verſehene Mauer umgab das Schloß auf der Landſeite; an der Seeſeite aber lag es ſo nahe am Rande des Abſturzes, daß nur Raum zu einer Bettung von ſieben Stuͤcken uͤbrig war, welche das Schloß gegen einen Angriff von dieſer Seite ſchuͤtzen ſollte, wiewohl ſie zu hoch lag, als daß ſie bei der neuern Kriegfuͤhrung wirkſamen Nutzen haͤtte

leiſten koͤnnen.

Die Morgenſonne, die hinter der alten