245
wie das Haus Mac⸗Aulay, in unverſoͤhnlicher Fehde war. Der Ritter ſuchte jedoch das Ge⸗ ſpraͤch bald wieder auf den Gegenſtand zuruͤck zu fuͤhren, der ihn in das Schloß Darnlinva⸗ rach gebracht hatte.
Es waͤre ihm ſehr ſchmerzlich, ſagte er, ſehen zu muͤſſen, daß Freunde und Nachbarn, die immer verbuͤndet ſein ſollten, im Begriffe waͤren, ſich wegen einer Sache zu entzweien, welche ihnen ſehr gleichgiltig ſein koͤnnte. Er fragte, was den hochlaͤndiſchen Haͤuptlingen daran laͤge, ob der Koͤnig, oder das Parlia⸗ ment die Oberhand behielte, und ob es nicht beſſer waͤre, jene ihren Streit ſelber ausma⸗ chen zu laſſen, ohne ſich darein zu miſchen, waͤhrend mittler Weile die Haͤuptlinge die Ge⸗ legenheit benutzten, ihre Macht ſo veſt zu gruͤn⸗ den, daß ſpaͤterhin weder der Koͤnig, noch das Parliament ſie antaſten duͤrfte. Er erinnerte Allan, daß die, unter der letzten Regierung 0)
*) Jakob's VI. Die Häuptlinge wurden für das feird⸗ liche Betragen ihrer Stammgenoſſen verantwortlich gemacht. D. Ueb.


