Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Adlernaſe, ein großes, offenes, kuͤhnes, leb⸗ haftes graues Auge und eine friſche Geſichts⸗ farbe milderten den nachtheiligen Eindruck, den einige andre, etwas grob und unregelmaͤ⸗ ßig gebildete Theile des Geſichtes machten, und im Ganzen konnte er fuͤr einen huͤbſchen Mann gelten. Wer ihn jedoch ſah, wenn ſeine See⸗ le mit aller Kraft und, allem Feuer des Gei⸗ ſtes aus jenen Augen blickte, wer ihn mit der Ueberlegenheit, die Geiſtesgaben erwecken, und mit ſeiner natuͤrlichen Beredſamkeit ſpre⸗ chen hoͤrte, wurde ſelbſt von ſeinem Aeußern mehr begeiſtert, als man es nach den, noch vorhandenen Bildniſſen des Grafen vermuthen koͤnnte. Dieß war wenigſtens der Eindruck, den er auf die verſammelten Haͤuptlinge der Bergſchotten machte, auf welche, wie es bei

allen, auf derſelben Stufe der Geſittung ſte⸗

henden Menſchen der Fall iſt, das Aeußere keinen geringen Einfluß hat.

Bei den Eroͤrterungen, die nun ſtatt fan⸗ den, als er ſich entdeckt hatte, ſprach Montro⸗

ſe von den verſchiedenen Gefahren, wovon er