Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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gleich jeden insbeſondre an. Die angeſehen⸗ ſten Haͤuptlinge waren ihm ſchon lange per⸗ ſoͤnlich bekannt, aber ſelbſt mit den minder bedeutenden Stammhaͤuptern machte er nun Bekanntſchaft, und ſeine Kenntniß ihrer eigen⸗ thuͤmlichen Benennungen, ſo wie der Verhaͤlt⸗ niſſe und der Geſchichte ihrer Staͤmme, ver⸗ rieth deutlich, daß er die Sinnesart der Berg⸗ bewohner lange erforſcht und ſich ſo auf die

Lage vorbereitet hatte, worein er ſich nun ver⸗

ſetzt ſah.

Waͤhrend dieſer Hoͤflichkeitbezeigungen ſtan⸗ den ſein liebenswuͤrdiges Benehmen, ſeine aus⸗ druckvollen Zuͤge und die Wuͤrde ſeines We⸗ ſens in einem ſeltſamen Gegenſatze mit ſeiner groben und ſchlechten Kleidung. Montroſe's Geſtalt und Geſicht zeigten dem Beſchauer im

erſten Augenblicke nichts Auffallendes, gehoͤrten

aber zu jenen, die uns immer mehr anziehen, e laͤnger wir ſie anſehen. Sein Wuchs war nicht viel uͤber Mittelgroͤße, ſeine Geſtalt aber

ungemein wohl gebildet, und eben ſo faͤhig zu

großer Kraftanſtrengung, als zur Ertragung