Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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36— Flut ſich der Purpurglanz der Abendſonne ſpie⸗ gelte. Der rauhe Pfad, dem ſie nicht ohne

Beſchwerde folgten, war hier von alten Bir⸗

ken und Eichen beſchattet, dort von ungeheu⸗ ren Felſenbloͤcken uͤberwoͤlbt. Der Berg, wel⸗ cher die Nordſeite der ſchoͤnen Waſſerflaͤche be⸗ graͤnzte, bildete an andern Stellen einen ſtei⸗ len, aber minder ſchroffen Abhang und war mit purpurner Heidebluͤte bekleidet. In un⸗ ſern Tagen wuͤrde eine ſo anmuthige Gegend

hoͤchſt reizend fuͤr den Wanderer geweſen ſein;

wer aber in bedenklichen und furchtbaren Zei⸗ ten reiſet, achtet wenig auf mahleräſch Land⸗ ſchaften.

Der Gebieter ritt, ſo oft der Waldwueg es geſtattete, neben einem ſeiner Diener, oder neben beiden, und ſchien ſich angelegentlich mit ihnen zu beſprechen, vermuthlich weil der Rang⸗

unterſchied unter denjenigen, die eine gemein⸗

ſame Gefahr theilen ſollen, leicht vergeſſen wird. Die Geſinnungen der Haͤuptlinge in dieſer wilden Gegend, und ihr wahrſcheinlicher Antheil an den bevorſtehenden buͤrgerlichen

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