— 31 re in Schottland und England umſtuͤrzten, ſich noch begnuͤgten, unter dem Schutze der reichern und maͤchtigern Partei zu lauern. Die Aus⸗ ſicht, eine gleichfoͤrmige Kirchenzucht u⸗d An⸗ betungweiſe in England und Schottland ein⸗ zufuͤhren, ſchien daher eben ſo wahrſcheinlich zu ſein, als ſie erwuͤnſcht war.
Der beruͤhmte Heinrich Vane, einer der Bevollmaͤchtigten, die uͤber das Buͤndniß zwi⸗ ſchen England und Schottland unterhandelten, ſah ein, wie kraͤftig dieſer Koͤder diejenigen anzog, mit welchen er zu thun hatte, und ob⸗ gleich ſelber ein heftiger Independent, ſuchte er doch die eifrigen Wuͤnſche der Presbyterianer zu gleicher Zeit zu befriedigen und zu verei⸗ teln, indem er die Verpflichtung, die engliſche Kirche beſſer einzurichten, darauf beſchraͤnkte. ſie nach Gottes Wort und nach den Einrich⸗ tungen der beßten reformirten Kirchen umzu⸗ wandeln. Die ſchottiſchen Staͤnde und die Anhaͤnger der herrſchenden Kirche wurden durch ihren Eifer getaͤuſcht, und da ſie an dem goͤtt⸗ lichen Rechte ihrer eigenen Kirchengeſellſchaft


