Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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fel, die man gegen des Koͤnigs Aufrichtigkeit hegte. Der eine war die Einrichtung und der Zuſtand ihres Heeres, an deſſen Spitze arme und mißvergnuͤgte Edelleute ſtanden, und das meiſt von ſchottiſchen Kriegsabenteurern ange⸗ fuͤhrt wurde, die ſo lange in den teutſchen Kriegen gefochten hatten, bis ſie fuͤr allen Unterſchied von Staatsgrundſaͤtzen, fuͤr allen Vaterlandſinn unempfaͤnglich geworden, und zu dem Soͤldnerglauben uͤbergegangen waren, des Kriegers erſte Pflicht waͤre Treue gegen den Staat, oder den Fuͤrſten, der ihn beſoldet, ohne die Gerechtigkeit des Kampfes, oder ſeine Verbindung mit einer der kaͤmpfenden Par⸗ teien zu beachten. Von Menſchen dieſer Art gilt das ſtrenge Wort, das Hugo Grotius aus⸗ ſpricht: Nullum vitae senus est improbius quam eorum, qui sine causae respectu mercede con- ducti militant.*) Fuͤr dieſe Soͤldner, und fuͤr die duͤrftigen Edelleute, die den Heerbe⸗

*) Niemand führt ein gottloſeres Leben, als wer ohne Rückſicht auf die Sache, nur fär Lohn ſtreitet.