Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

eine entſchiedene Abneigung gegen die presby⸗ terianiſche Glaubenslehre hegten, und endlich in jenem halb wilden Zuſtande ſich befanden, wo Krieg immer willkommener als Friede iſt.

Nan erwartete von dieſen zuſammen wir⸗ kenden Umſtaͤnden große Bewegungen, und das Gewerbe der Streifereien und Beraubun⸗ gen, weiche die Hochlaͤnder zu allen Zeiten gegen die Niederlaͤnder ſich erlaubten, nahm ſchon eine veſtere, offenere und geordnetere Ge⸗ ſtalt an, als ob es zu den allgemeinen Kriegs⸗ maßregeln gehoͤrt haͤtte.

Die Machthaber verkannten die Gefahr des Augenblickes nicht, und waren aͤngſtlich bedacht, ihr zu begegnen und ſie abzuwehren. Sie ſahen indeß mit Vergnuͤgen, daß noch kein Anfuͤhrer, oder kein angeſehener Nahme auf⸗ geſtanden war, ein Heer von Koͤnigsfreunden zu ſammeln, oder auch nur die Anſtrengungen jener unſteten Haufen zu leiten, die ſich viel⸗ leicht eben ſo ſehr von Pluͤnderungſucht, als von ihren Grundſaͤtzen uͤber die oͤffentlichen Angelegenheiten,

zu feindſeligen Maßregeln

-

———