4 8 ſteten blauen Kriegsalten⸗Tracht. Zwei Ver⸗ dienſtmuͤnzen im Knopfloche, und der leere Aermel der rechten Seite, bezeugten ſeinen beſchwerlichen und ehrenvollen Kriegsdienſt. Sein gebraͤuntes Geſicht, ſein graues Haar, nach altfraͤnkiſcher Kriegerſitte in einen duͤn⸗ nen Zopf gebunden, und die Richtung ſeines Kopfes, den er rechts ein wenig aufwaͤrts hob, um die Stimme des Geiſtlichen deſto beſ⸗ ſer zu hoͤren— alles dieß waren Zeichen ſei— nes Berufes und ſeiner Gebrechlichkeit. Ne⸗ ben ihm ſaß ſeine Schweſter Hanne, ein ſchmuk⸗ kes altes Weibchen, mit einer hochlaͤndiſchen Haube und einem buntgewuͤrfelten Mantel; ſie bewachte jeden Blick ihres Bruders, der fuͤr ſie der groͤßte Mann auf Erden war, und emſig ſuchte ſie ihm in ſeiner Bibel mit ſil⸗ bernen Krampen die Spruͤche auf, die der Pre⸗ diger anfuͤhrte, oder erklaͤrte.
Es war, glaube ich, die Achtung, welche Jedermann in Gandercleugh dem wuͤrdigen Altkrieger bewies, was ihn bewog, ſeinen Wohnſitz in unſerm Dorfe zu nehmen, wie⸗
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