XVIII
ihn, die ihn zur Beſtaͤtigung der Glaubens⸗
hatte, zog er mit geſchwaͤchten Streitkraͤften gegen die Graͤnze, um nach Ankunft der er⸗ warteten Verſtaͤrkung in England einzuruͤk⸗ ken, und dem bedraͤngten Koͤnige Hilfe zu bringen. David Leſſly, der von dem ſchot⸗ tiſchen Heere in England war entſendet wor⸗ den, uͤberraſchte ihn bei Philiphaugh(1644)
und Montroſe wurde trotz ſeiner tapfern Ge⸗
genwehr ſo entſcheidend geſchlagen, daß er mit wenigen Reitern in's Hochland entflie⸗ hen mußte. Die Sieger vergalten ohne Er⸗ barmen die Grauſamkeit, die Montroſe nach der Schlacht bei Kilſyth ausgeuͤbt hatte.
Der Koͤnig, deſſen Lage nach dem un⸗ gluͤcklichen Treffen bei Naſeby immer ge⸗ faͤhrlicher wurde, gab dem geſchlagenen Mont⸗ roſe Befehl, die Waffen niederzulegen und
nach Frankreich zu gehen. Seitdem lebte Montroſe im Auslande. Als Karl auf dem
Blutgeruͤſte ſein Leben verloren hatte, fand ſein Sohn Karl II, der als Fluͤchtling in
Breda lebte, alsbald einen maͤchtigen Anhang
in Schottland. Man ſchickte Abgeordnete an


