Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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XV

Krieg alsbald wieder an. Sein Unmuth ge⸗ gen die Widerſacher des Koͤnigs war durch ſeine Gefangenſchaft heftig aufgeregt wor⸗ den, und begierig nach Kriegsruhm, wagte er das kuͤhne Unternehmen, das Anſehen des Koͤnigs in Schottland durch Waffengewalt

wieder herzuſtellen, oder wenigſtens die An⸗

haͤnger der Glaubenseinigung zu zwingen,

ihre Kriegsvoͤlker aus England zuruͤckzuru⸗

fen. Unter ſehr unguͤnſtigen Umſtaͤnden er⸗

hob er das koͤnigliche Banner in Dumfries. Die wenigen Kriegsvoͤlker, die er zuſammen⸗ bringen konnte, waren meuteriſch, und nicht

geneigt, den verwegenen Muth ihres Anfuͤh⸗

rers zu unterſtuͤtzen. Als Reitknecht verklei⸗

det, hielt er ſich mit zwei Begleitern in Stratherne verſteckt, bis er Nachricht von der Annaͤherung einer Hilfmacht von 2000 Mann empfing, die in der Grafſchaft Argyle gelandet waren, und unerwartet erſchien er unter ihnen in der Tracht eines Bergſchot⸗ ten. Er benutzte die Abweſenheit ſeines per⸗

ſoͤnlichen Feindes Argyle, der gegen die em⸗

poͤrten Irelaͤnder focht, und ſchlug bei Tip⸗