Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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XI

derſpaͤnſtigen Schottlaͤnder zu bezwingen, aber die Verbuͤndeten ruͤckten ihm mit ſchnell verſtaͤrkter Kriegsmacht entgegen, und er ge⸗ rieth in eine ſo gefaͤhrliche Lage, daß er als⸗ bald Unterhandlungen anknuͤpfte. Die Ver⸗ buͤndeten legten die Waffen nieder. Eine Verſammlung der Geiſtlichkeit und ein neues Parliament ſollten den Zwiſt ausglei⸗ chen. Als ſich aber bald zeigte, daß Karl nicht den Willen hatte, den Beſchwerden des Landes abzuhelfen, ſtanden die zerſtreuten Kriegsvölker auf den erſten Ruf wieder un⸗ ter den Waffen. Ein feuriger Eifer regte ſich unter allen Staͤnden. Die Kirchen ga⸗ ben freiwillige Beiſteuern; die Edelleute ſchickten ihr Silbergeſchirr in die Muͤnze, die Reichen liehen Geld dar, und die Wei⸗ ber gaben Leinwand zu Zelten. Karl ſam⸗ melte, bei der Abneigung der Englaͤnder ge⸗

gen den Krieg, nicht ohne Muͤhe ein Heer

von ungefaͤhr 20000 Mann, das er alsbald gegen die ſchottiſche Graͤnze aufbrechen ließ. Die Schottlaͤnder lagerten ſich bei Dunſe, und ruͤckten dann in England ein, aber nach