Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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VI

der erſten zwoͤlf Jahre ſeiner Herrſchaft genoß. Haͤtte zu dieſer Zeit das Volk dieſelben An⸗ ſichten der koͤniglichen Vorrechte, der ſtaͤndi⸗ ſchen Gewalt und der oͤffentlichen Freiheit gehabt, die fruͤher galten, ſo wuͤrde Karl wahrſcheinlich gluͤcklich geherrſcht haben; aber waͤhrend er ſeines Vaters Meinungen uͤber Kirchenthum und Staatsverhaͤltniſſe anhing, hatte die Meinung des Volkes uͤber dieſe Ge⸗ genſtaͤnde eine gaͤnzliche Umwandlung erlit⸗ ten. Auch er hielt die biſchoͤfliche Hierarchie den Grundſaͤtzen der Monarchie fuͤr ange⸗ meſſener als den demokratiſchen Geiſt der Presbyterianiſchen Kirchenverfaſſung, und glaubte in den Biſchoͤfen, die ihr Anſehen allein dem Throne verdankten, eifrige und treue Verfechter der koͤniglichen Vorrechte zu ſinden. Eine ſeiner erſten Maßregeln war der Verſuch, die Zehnten und Pfruͤnden zu⸗ ruͤckzunehmen, die nach der Reformation der

Krone zugefallen und nach und nach in den

Beſitz der begehrlichen Großen gekommen waren, aber die Strenge, womit dieß durch⸗ geſetzt ward, empörte den Adel, der zeither