Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
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eines Allguͤtigen glaubt! Er kann mehr thun, als wir wiſſen und verſtehen. Und wenn er mich in die Tiefe des Meeres ſenkt, ſo will ich doch an ſeiner Rettung nicht verzweifeln. Der Allmaͤchtige lebt noch, der den Daniel unverletzt aus der Loͤwen⸗ grube fuͤhrte. Gnaͤdig und barmherzig iſt der Herr, alle Voͤlker muͤſſer ihn preiſen!

Die Mutter ſprach:Gewiß rief Gott unſere Tochter darum ins Leben zuruͤck, daß wir im Alter noch viele Freude an ihr er⸗ leben ſollen. Ach, wie war doch unſer Schmerz uͤber ihren Verluſt ſo vergebens! So ploͤtzlich hat ſich unſere Traurigkeit in Freude verwandelt. Gewiß, ſie iſt ſehr mager, blaß und abgemattet. Wir wollen ſie warten und pflegen, ſie auf unſern Haͤn⸗ den tragen. Viele Kinder haͤtten uns nicht die Freude machen koͤnnen, als dieſes einzige.

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