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welch ein Wunder der Barmherzigkeit haſt Du an mir gethan! Mein ganzes Leben ſoll nur Dir geheiligt ſeyn. Beſchuͤtze den Her⸗ zeg, erhalte mir die Kinder, nimm Dich in Gnaden meiner Eltern an. Herrlich iſt Dein Name, Herr des Todes und des Lebens!“
Woltheof kam bald wieder und brachte Speiſe und koſtbaren Trank. Anna genoß wenig davon, aber ſie fuͤhlte ſich nach dem Genuſſe geſtaͤrkter. Als ſie aufſtehen und einen Verſuch zum Gehen machen wollte, ſank ſie auf den Kinderſarg wieder nieder. „Ihr muͤßt mich fuͤhren,“ bat ſie.... Er wollte ſie aufheben, da ſagte ſie:„Ehe der Abend nicht graut, verlaſſe ich dies Ge⸗ woͤlbe nicht und morgen in aller Fruͤhe, wenn es die Kraft erlaubt, begleitet Ihr mich zu meinen Eltern. Das aber mache


