Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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293 ſtung und ihre hohen Federbuͤſche, ſo wie durch das zahlreiche Gefolge, welches ihre Farben und Zeichen trug. Beide, beſonders aber Murray, der der Krone ſo nahe verwandt war, beſaßen zu jener Zeit einen Hausſtand und ein Gefolge, das nicht viel geringer war, als das der ſchotti⸗ ſchen Monarchen ſelbſt. Als ſie ſich ſo dem Marktplatze naͤherten, ritt ein Herold aus dem Zuge, und redete die Moͤnche mit folgenden Wor⸗ ten an:Dem Abte des Kloſters zur heil. Jung⸗ frau wird befohlen, vor dem Earl von Murray zu erſcheinen.

Der Abt zum Kloſter der heil. Jungfrau, ſagte Euſtach: iſt, innerhalb des Gebietes deſ⸗ ſelhen, uͤber jeden weltlichen Lord erhaben. Wuͤnſcht der Earl von Murray ihn zu ſprechen, ſo moͤge er zu ihm kommen.

Ein Laͤcheln des Zornes uͤberftog Murray's Geſicht bei dieſer Antwort, und von dem hohen Roſſe ſteigend, ging er, von Morton und An⸗ dern begleitet, auf die um das Kreuz verſam⸗ melten Moͤnche zu. Es ſchien, als wenn ſich bei dem Anblick des ketzeriſchen Lords, der ſo maͤch⸗ tig und gefuͤrchtet war, ein Schrecken unter ih⸗ nen verbreitete. Allein der Aht warf einen Blick

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