Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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es iſt auch noch nicht ausgemacht, wie lange eine weibliche Hand die Zuͤgel der Macht, in einem ſo wilden Reiche, wie dieſes, wird halten koͤn⸗ nen. Wir wollen uns doch nun ſelbſt nach dem Kloſter zur heil. Jungfrau begeben, und uns nach dem Stande der Dinge daſelbſt erkundi⸗ gen. Glendinning! habe Acht auf dieſes Frau⸗ enzimmer, und beſchuͤtze ſie! Aber, Menſch, was haſt Du denn in den Armen? Ein kleines Kind! wo haſt Du denn das an ſolchem Orte und zu ſolcher Zeit gefunden:“.

Halbert Glendinning erzaͤhlte kurz die Ge⸗ ſchichte. Der Earl ritt nun ſogleich nach der Stelle hin, wo Julians von Avenel Koͤrper lag, umſchlungen von der ungluͤcklichen Freundin und Gefaͤhrtin Armen, gleich dem Stamme einer Eiche, den der Sturm mit allen um ihn her ſich ſchlingenden Ranken entwurzelt hat. Beide waren todt und kalt. Murray wurde in unge⸗ woͤhnlichem Grade geruͤhrt, denn er erinnerte ſich vielleicht ſeiner eigenen Herkunft.„Welche Verantwortung, Douglas, laden die auf ſich,“ ſagte er:„welche ſo die ſchoͤne Gabe der Liebe mißbrauchen?— 1

Der Earl von Morton, unglu klich in ſei⸗