Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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eines Verwandten oder Freundes ſich ereignet hat, iſt ſchon Urſache geweſen, daß unſere Thaͤler mit dem Blute ſchottiſcher Maͤnner, vergoſſen durch die Hand unſerer Landsleute und Freunde, uͤber⸗ ſchwemmt wurden. Endlos waͤre es, die ſchreck⸗ lichen Folgen davon anzufuͤhren. Auf der oͤſtli⸗ chen Grenze ſind die Homes in Fehde mit den Swintons und Cockburns, in unſerer Mittel⸗ mark haben die Schotten und Kerrs ſo viel tap⸗ feres Blut in haͤuslichen Zwiſten vergoſſen, als kaum in einer ordentlichen Schlacht in England gefloſſen ſein wuͤrde, da ſie eine zufaͤllige Strei⸗ tigkeit nicht hatten vergeſſen koͤnnen, die ihre Namen in eeine feindliche Stellung brachte. Auf der weſtlichen Grenze befinden ſich die John⸗ ſtones im Kriege mit den Marwells, die Jardi⸗ nes mit den Bells, und reißen die Bluͤthe des LCandes, welche ihre Bruſt zum Bollwerke gegen England machen ſollte, mit ſich fort zu blutigen Privatkaͤmpfen, deren Ende doch kein anderes iſt, als daß die ſchon getheilten Kraͤfte des Lan⸗ des ganz geſchwaͤcht und aufgerieben werden. Laß dieſes blutige Vorurtheil, mein theurer Eduard, ſich Deines Geiſtes nicht bemeiſtern. Ich kann von Dir freilich nicht fodern, daß Du