Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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235 Anna verſtummte. Mathilde ſagte:

Die Nachricht koͤmmt erſt morgen an, heute nicht. Geht nur und legt Euch nieder.

Mathilde faßte die Martha Ely bei der Hand, fuͤhrte ſie mit ſich und ſagte zu Annen:Morgen, liebe Anna, erzaͤhle ich weiter. Riegelt Eure Thuͤr feſt zu, daß Euch Niemand in der Ruhe ſtoͤrt, das duͤrft Ihr an keinem Abend vergeſſen.

Anna war ſo aufgeregt, daß ſie nicht einſchlafen konnte. Das Bild der Ely, mit ihrem verzerrten Geſicht, ſtand vor ihren Augen. Hoch erfreut war ſie aber, daß ſie im Schloſſe unter den Fremden an Mathil⸗ den ein gleichgeſtimmtes Weſen fand. Auf die Schilderung der Charaktere war ſie ſehr neugierig. Nicht die Unart des Schloßherrn fuͤrchtete ſie, wohl aber die Zudringlichkeit