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Anna ſtand da in einer ehrfurchtsvollen Stellung und redete kein Wort. Der kleine Clito ſchaute ſtaunend in dem großen, glaͤn⸗ zenden Zimmer umher.
„ Anna,“ ſagte die Koͤnigin, als ſie
Brigitten geboten hatte, ſich zu entfernen, „kommt zu mir, daß ich Euern Clito ſehe. Fuͤrchtet nichts Arges, ich kann es nicht boͤſe mit Euch meinen und will Euch und mei⸗ nem Sohne nur gefaͤllig ſeyn. Vergeßt, daß ich eine Koͤnigin bin, und ſeyd zutrau⸗ lich, ungezwungen und offen. Kommt.“ Als ſie mit dem Sohne vor der Koͤnigin ſtand, bat ſie, daß Anna ſich nie⸗ derſetzte. Sie beſchaute den kleinen Clito genau, nahm ſeine Hand und ſagte:„Fuͤr⸗ wahr, ein ſchoͤner Knabe, ſchoͤner noch, als ſein Vater, als er noch ein Kind war.


