Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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troffen, als ein Schreckensbote in England ankam, der dem Herzog eine Nachricht brachte, die ihn ganz zu Boden ſchlug.

Er war heiter geſtimmt, wie er es ſeit langer Zeit nicht war. Er glaubte ſeinen Zweck erreicht zu haben. Die Laſt, Herzog zu ſeyn, war ihm abgenommen, von ſeinen unruhigen Vaſallen hatte er nichts mehr zu fuͤrchten, nun konnte er im Kreiſe ſeiner Familie ſelige Tage verleben, wie er ſich ſchon laͤngſt gewuͤnſcht hatte. Im Geiſte dachte er ſich die Freude ſeiner Gattin, wenn er ihr offenbarte, wie ruhig, wie ungeſtoͤrt und unzertrennlich er nun bei ihr bleiben, jede Freude und jeden Schmerz mit ihr thei⸗ len konnte. In der Normandie wollte er nicht bleiben, die ihm verhaßt geworden war, ſondern ſich in einer der reizendſten Gegenden in Frankreich ein Beſitzthum kaufen.